Der Sommer 2026 hat auch Europas Wälder vor große Herausforderungen gestellt. Waldbrände in zahlreichen Regionen Europas machten die Folgen von Hitze und Trockenheit sichtbar. Nach Daten des European Forest Fire Information System (EFFIS) waren in der EU bereits bis 22. Juli rund 254.000 Hektar Fläche von Waldbränden betroffen. Mit 1.254 registrierten größeren Bränden lag die Zahl zu diesem Zeitpunkt bei mehr als dem Doppelten des langjährigen Durchschnitts. Die verbrannte Fläche lag ebenfalls über dem Durchschnitt der vergangenen 20 Jahre.
Umso deutlicher wird, welchen Stellenwert gesunde und widerstandsfähige Wälder haben. Fast die Hälfte Österreichs ist von Wald bedeckt: Mehr als vier Millionen Hektar und damit rund 48 Prozent der Staatsfläche sind bewaldet. Damit zählt Österreich zu den waldreichsten Ländern Europas. Doch Wald ist weit mehr als eine große grüne Fläche: Er liefert den nachwachsenden Rohstoff Holz, bietet Lebensraum für rund zwei Drittel der heimischen Arten, speichert Kohlenstoff und schützt Siedlungen und Infrastruktur vor Naturgefahren.
Besonders eindrucksvoll ist die Bedeutung des Schutzwaldes: Rund 42 Prozent der österreichischen Waldfläche erfüllen eine Schutzfunktion. Ohne diese natürliche Schutzinfrastruktur könnten laut Bundesministerium knapp 50 Prozent des österreichischen Lebens- und Wirtschaftsraumes nicht in der heutigen Form genutzt werden.
[Quellen: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, European Forest Fire Information System]
Aufforstung ist eine Investition in Jahrzehnte
Mit dem Herbst beginnt nun eine wichtige Zeit für Aufforstungen und Nachpflanzungen. Dabei geht es längst nicht mehr nur darum, entstandene Lücken wieder mit Bäumen zu schließen. Die Wälder, die heute begründet oder verjüngt werden, müssen mit den klimatischen Bedingungen der kommenden Jahrzehnte zurechtkommen.
Die Baumartenwahl, die Herkunft des Pflanzmaterials, die Qualität der Pflanzung und die Bedingungen am jeweiligen Standort spielen dabei eine zentrale Rolle. Gleichzeitig wird die Wasserversorgung während der Anwuchsphase immer wichtiger.
Denn selbst ein Baum, der langfristig gut an trockenere Bedingungen angepasst ist, muss zunächst einmal anwachsen. Junge Forstpflanzen verfügen nur über ein begrenztes Wurzelsystem und können Wasser noch nicht aus tieferen Bodenschichten erschließen. Gerade in dieser Phase können längere Perioden ohne Niederschlag zu hohen Ausfällen führen.
Niederschläge besser nutzen
Eine Möglichkeit, Jungpflanzen in dieser sensiblen Phase zu unterstützen, besteht darin, vorhandenes Wasser länger im unmittelbaren Wurzelbereich zu halten. Wasserspeichernde Granulate wie Polygrain oder Polygrain Tab 5 werden bei der Pflanzung direkt in den Boden eingebracht, nehmen Niederschlagswasser auf und geben es bei zunehmender Trockenheit wieder an die Umgebung ab.
Der Einsatz lässt sich sowohl bei manuellen Pflanzungen als auch in moderne maschinelle Pflanzverfahren integrieren. Damit kann Wasserspeicherung bereits bei der Begründung eines neuen Bestandes mitgedacht werden – anstatt erst auf Trockenstress zu reagieren, wenn er bereits eingetreten ist.
Gerade bei einer Investition, die Jahrzehnte überdauern soll, entscheidet ein erfolgreicher Start mit darüber, wie sich der Wald von morgen entwickeln kann.

