Unsere Technologie im Einsatz für die Zukunft der Landwirtschaft in Ostafrika
Am 19. Juni 2025 war Green Legacy als eines von nur zwei Unternehmen aus Österreich zur Agritech4Kenya Innovation Challenge nach Nairobi, Kenia eingeladen – einem internationalen Event, das vielversprechende Agrartechnologien für den afrikanischen Raum identifiziert und fördert.
Unser Geschäftsführer Antonio de Vall reiste persönlich nach Kenia, um unser wasserspeicherndes Bodenadditiv Polygrain vor einem hochkarätigen Publikum aus Wissenschaft, Landwirtschaft, Start-ups, NGOs und Politik zu präsentieren. Mit dabei: ein eigens produziertes Video, das die Funktionsweise und Wirkung unserer Technologie auf den Punkt bringt.
Was ist die Agritech4Kenya Challenge?
Die Agritech4Kenya Innovation Challenge wurde 2024 von der internationalen Forschungsplattform CGIAR – Accelerate for Impact Platform gemeinsam mit lokalen und globalen Partnern wie dem International Water Management Institute (IWMI) ins Leben gerufen. Ziel ist es, nachhaltige, skalierbare Lösungen für die Herausforderungen im ostafrikanischen Agri-Food-Sektor zu identifizieren – und gezielt beim Markteintritt zu unterstützen.
Die Herausforderungen sind groß:
Trotz fruchtbarer Böden ist Kenia auf Lebensmittelimporte angewiesen, viele Kleinbäuer:innen leiden unter Wasserknappheit, Bodenerosion, Ernteausfällen und fehlendem Marktzugang. Agritech4Kenya fördert deshalb gezielt Technologien, die:
- Erträge auf nachhaltige Weise steigern
- Wasser effizienter nutzen und speichern
- Resilienz gegenüber Klimaveränderungen erhöhen
- Frauen, Jugendliche und benachteiligte Gruppen integrieren
- Zugang zu Finanzierungen und Märkten verbessern
Nach einem mehrstufigen Auswahlverfahren (300+ Bewerbungen, Top 25 ins Bootcamp) wurden im Rahmen eines viertägigen Innovationscamps in Nairobi die besten Lösungen präsentiert, geschärft und im direkten Austausch mit der Praxis weiterentwickelt.
Eine Lösung für trockene Zeiten
Unsere wasserspeichernden Granulate – insbesondere Polygrain – adressieren exakt jene Probleme, die in vielen Teilen Ostafrikas den Alltag prägen: lange Trockenphasen, unregelmäßige Regenzeiten, sandige Böden, hohe Setzlingsverluste.
Polygrain speichert das bis zu 200-fache seines Eigengewichts an Wasser, gibt es bedarfsgerecht an Pflanzen ab und reduziert damit drastisch den Bewässerungsbedarf. Gleichzeitig verbessert es die Bodenstruktur und wirkt als Depot für Nährstoffe. Die Technologie ist biologisch abbaubar, einfach anzuwenden und ideal für Kleinbetriebe.
„Wir haben gespürt, wie dringend die Nachfrage nach pragmatischen, ökologisch sinnvollen Lösungen ist“, so Antonio de Vall. „Polygrain ist kein Hightech-Spielzeug – es ist eine Technologie, die funktioniert, bezahlbar ist und echte Wirkung zeigt. Genau das wurde in Nairobi deutlich.“

